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      Andreas Achenbach (1815-1910) war ein Mitstreiter der Düsseldorfer Maler-
      schule. Mit der schönen Ausstellung "Andreas Achenbach. Revolutionär und
      Malerfürst" ehrt das Museum Kunstpalast einen großen Sohn der Stadt. Rund
      130 Exponate, darunter 20 Ölgemälde, 30 Zeichnungen, 60 Druckgrafiken und
      Lebensdokumente werden gezeigt.

      Er war ein unabhängiger Künstler mit politischen Denkansätzen und freiem
      Denken. Nie hat er akademische Regeln akzeptiert, ist sogar aus der Akademie
      geflogen. Die Verhöhnung der Gesellschaft ist in seine bissigen Karikaturen
      deutlich zu erkennen. Seine spitze Feder lässt Sarkasmus durchblicken. Der
      Marsch der Künstlerkollegen ist so ein sehenswertes Beispiel.

      Achenbachs große Freiheitsliebe ist sinnbildlich in seinen Seebildern zu
      erkennen. Achenbach war ein Reisender. Er besuchte, Norwegen, Schweden,
      Niederlande, die Isle of White oder Russland. Der Blick in den Süden nach
      Rom, Palermo, Neapel oder Florenz durfte aber nicht fehlen.

      Es gilt einen Malerstar seiner Zeit neu zu entdecken. Die Exponate stammen
      aus der Privatsammlung Pfeiffer in Baden-Baden. Gezeigt werden größtenteils
      unveröffentlichte Werke.

      Laufzeit: 7. Juli bis 1. Oktober 2017

      www.smkp.de