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      In Essen-Altenessen, an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen, direkt an der A42,
      befindet sich die Schurenbachhalde. Waschberge der Zeche Fritz-Heinrich und
      der Verbundzeche Nordstern/Zollverein ließen die Halde in den 1970er und
      1980er Jahren auf eine Höhe von 88 m über NN, bzw. 53 m über Niveau an-
      wachsen. Sie wurde 1998 fertiggestellt. Ihren Namen bekam sie von dem ehe-
      maligen Schurenbach, den sie unter sich begraben hat.

      Die 52 ha große Schurenbachhalde erscheint dem Gast zuerst recht grün.
      Feuchtbiotope und ein kleiner See laden zum Verweilen ein. Wenn man nicht
      gerade im Ruhrgebiet wäre, hat man den Eindruck von einer Almwiese in den
      Bergen. Markierte Wanderwege führen um die rund 1.000 x 500 m große Halde
      herum. In anderen Bereichen haben dagegen Offroad-Fahrer und Mountainbiker
      das Sagen.

      Kommt man aber auf das Haldenplateau hinauf, so erlebt man eine sehr aus-
      gedehnte Mondlandschaft ohne Vegetation. Lediglich am Rand zeigen sich
      Sträucher und Bäume. In der Mitte ragt eine 14,5 m hohe, 4,2 breite und etwa
      14 cm dicke Stahlplatte aus der Erde. Es ist das Werk des amerikanischen
      Bildhauers Richard Serra. Die „Bramme für das Ruhrgebiet“ hat eine Neigung
      von 3°. Ansonsten findet man außer der Aussicht auf die Gegend nichts.
      Drachenflieger finden hier neben gutem Wind reichlich Platz für ihr Hobby.

      Der Aufstieg ist unkompliziert. Ein Weg oder eine Treppe führen hinauf oder zu
      den Wanderwegen rundherum.

      www.route-industriekultur.de