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      Eine Landmarke besonderer Art die Rungenberghalde in Gelsenkirchen.
      Bestehend aus zwei bis drei Halden umfasst sie eine Fläche von 53 ha. Sie
      erhebt sich 110 m über NN und 60 m über ihrer Umgebung. Ihre Form wurde
      bewusst so konzipiert. Die Fertigstellung erfolgte 1999. Sie gilt aber noch als
      „brennende Halde“, die Glut in ihr glimmt also noch.

      In direkter Nachbarschaft zur im Jahre 2000 geschlossenen Zeche Hugo
      erstreckt sich ein ausgedehntes Haldenplateau mit verschiedensten Land-
      schaften. Selbst einen kleinen Wald findet man. Die Halde ermöglicht die
      verschiedensten Ausblicke. Zu Füßen der Rungenberghalde befindet sich
      z.B. die historische Schüngelbergsiedlung, welche modernisiert und erweitert
      wurde. Die Sichtachsen lassen sich von oben gut erkennen, obwohl die
      Vegetation langsam in die Höhe schießt. Die weite Haldenlandschaft lässt
      sich zum Laufen, Picknicken, Drachenfliegen oder einfach nur zum
      Entspannen nutzen.

      Auf der Halde lässt sich auch Kunst entdecken. Neben dem „Schienen-
      plateau“ auf halber Höhe befindet sich ganz oben ein aufgeschnittener Kegel
      mit der Lichtinstallation „Nachtzeichen“. Zwei riesige Scheinwerfer strahlen
      des nachts ihren Lichtschein kreuzweise in den Himmel. Beide Installationen
      stammen von den Künstlern Hermann EsRichter und Klaus Noculak.

      Hinauf führen 300 Stufen einer Treppe. Man sollte also schon gut zu Fuß sein,
      um den Gipfel zu erklimmen. Es gibt auch alternative Wege.

      www.route-industriekultur.de