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      Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein sehr ungewöhnlicher Park im
      Norden der Stadt. Er beherbergt das industrielle Erbe dieses Geländes und
      wird so zur größten Attraktion der Stadt.

      Den größten Teil der ehemaligen Eisenhütte hat man erhalten. Heute wird im
      Gasometer getaucht, der Klettergarten wird vom Deutschen Alpenverein er-
      klettert und andere Räumlichkeiten dienen u.a. als Open-Air-Kino oder
      Theater. Die große Kraftzentrale dient vielen Veranstaltungen als spannender
      Veranstaltungsort. Ein Hochofen ist zur Besteigung freigegeben. Zahlreiche
      Infotafeln erklären den Besuchern die ehemalige Bedeutung der Gebäude und
      Plätze. Eine Million Menschen besuchen jährlich den Park.

      Bei Dunkelheit verwandelt sich das Gelände in ein faszinierendes Lichtkunst-
      werk von Jonathan Park (Fr-So und Feiertage). Mittlerweile wurde die Licht-
      technik auf moderne LEDs umgestellt und etwas verändert. Somit gehört
      dieser Park zu den wenigen, die auch im Dunkeln gut besucht sind. Nicht nur
      Hobbyfotografen genießen diese Atmosphäre.

      Die Geschichte des heutigen Landschaftsparks begann 1902. Im Jahre 1908
      wurden 5 Hochöfen errichtet. 1926 wurde das Hüttenwerk Teil der Vereinigten
      Stahlwerke, 1965 pachtete die August Thyssen Hütte AG das Werk. Seit
      1974 ging die Produktion von Roheisen in Deutschland stetig zurück. Am
      4. April 1985 kam dann endgültig das Aus für die Roheisenproduktion in
      Meiderich. 57 Millionen Tonnen Roheisen wurden seit dem Bestehen des
      Werkes gekocht. Im Jahre 1991 wurde das ehemalige Werk Teil der
      internationalen Bauausstellung (IBA). Das Gelände des Landschaftsparks

      umfasst heute 180 ha. In regelmäßigen Führungen wird den Besuchern die
      Geschichte und die Entwicklung des Parks näher gebracht. Der Park ist bei
      freiem Eintritt rund um die Uhr geöffnet. Ein Infozentrum und die örtliche
      Gastronomie runden das Angebot ab.

      www.landschaftspark.de