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Halde Rungenberg in Gelsenkirchen mit der Schüngelbergsiedlung
Mit der Halde Rungenberg hat die Stadt Gelsenkirchen ein Landschaftsbauwerk zu bieten, das großflächig eine tolle Aussicht bietet und nachts gut zu sehen ist.

Die Halde ist einst entstanden durch dem Bergematerial der Zechen Hugo und Ewald. Die Künstler Klaus Noculak und Hermann EsRichter setzten obenauf noch zwei Pyramiden mit je einer großen Lichtkanone. Bei Dunkelheit kreuzen sich die beiden Strahler und bilden so eine große Pyramide. Nachträglich entstand so ein Tafelberg, der übrigens keinen offiziellen Weg auf die Spitze der Halde anbietet.

Mit 63 ha kann sich die Halde Rungenberg durchaus sehen lassen. Oben ist reichlich Platz für Radfahrer und Spaziergänger. Rundherum gibt es außergewöhnlich viel zu sehen, z.B. die Schalke Arena, den Tetraeder, die Halde Haniel, die Halde Hoheward, den Nordsternturm oder die spannende Schüngelbergsiedlung am Fuße der Halde. 115 m über NN und 67 m ab der Straße geht es ab der Holthauser Straße rund 300 Stufen wahlweise hinauf. Es gibt auch Alternativen für den Aufstieg.

Wenn man schon mal hier ist, sollte man die Chance nutzen, und den ausgeschilderten Rundweg durch die Schüngelbergsiedlung erkunden. Sie wurde zwischen 1887 und 1919 von Wilhelm Johow unvollständig errichtet. In den 1970er Jahren wurde sie baufällig und schwer vermietbar. Die THS erwarb sie 1983, um sie im Rahmen der IBA Emscherpark mit einem interessanten Konzept zu erweitern. 360 Wohnungen wurden denkmalgerecht modernisiert und vom Schweizer Architekten Rolf Keller um 220 Einheiten erweitert. Radialstraßen und Treppenanlagen entstanden. Sogar ein kleines Bergbaumuseum gibt es. Der Rundweg zeigt die verschiedenen Architekturstile der Siedlungsbereiche auf, die sich hier sehr geschickt vermischen. Oftmals erinnert die Siedlung an eine Gartenstadt. Auf das eigene Grün hinter dem Haus wird sehr viel Wert gelegt.

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