abenteuer-ruhrpott.info Aktuelles abenteuer-ruhrpott.info
Freizeittipps
Veranstaltungen
Ausstellungen
Bücher / Musik
Kontakt
Impressum
Dokumentationszentrum 'Topographie des Terrors' in Berlin
Das Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" befindet sich mitten in Berlin, an einem Ort, an dem sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors befanden. Seit 1987 vermittelt die Dokumentation historische Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen und regt zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Geschichte, einschließlich ihrer Folgen nach 1945, an. An diesem wichtigen Lernort lautet die Botschaft insbesondere für nachfolgende Generationen: für die Erhaltung der Demokratie muss jeden Tag gekämpft werden.

Das Areal umfasst insgesamt 4,3 ha. Architektonischer und sichtbarer Schwerpunkt ist das rund 3.500 qm große Dokumentationszentrum, entworfen von der Architektin Ursula Wilms (Heinle, Wischer und Partner, Berlin). Die Gestaltung des Geländes übernahm der Landschaftsarchitekt Professor Heinz W. Hallmann (Aachen).

Gezeigt wird hier die Dauerausstellung "Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße". Im Ausstellungsgraben lautet das Thema "Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror". Ergänzt wird die Dokumentation durch einen Geländerundgang mit 15 Stationen.

Aus dem Charakter des Areals als "Ort der Täter" folgt für die Konzeption der Dauerausstellung zwingend die Fokussierung auf die Täter von SS und Polizei und die von ihnen begangenen Verbrechen in Deutschland und Europa. Dauer- und Sonderausstellungen präsentieren viele Fotos. Ein Audioguide in 13 Sprachen kann ausgeliehen werden, steht aber auch per kostenfreiem WLAN als Smartphone-Variante zur Verfügung. Ausstellungskataloge und weitere Publikationen der Stiftung können vor Ort erworben werden.

Eine Besonderheit gibt es noch. Zu den historischen Spuren des Dokumentationszentrums gehört ein 200 m langes originales Stück der Berliner Mauer, das seit 1990 unter Denkmalschutz steht. Die Mauer kann man, im weitesten Sinne, als prägende Folgeerscheinung des Untergangs des nationalsozialistischen Regimes betrachten.

Wer noch tiefer in das Thema dieser Institution eintauchen möchte, ist eingeladen, die Präsenzbibliothek mit rund 40.000 Medieneinheiten zu nutzen. Für weitere Bildungsangebote stehen Seminarräume, ein Studio und ein Auditorium zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, wie auch die Teilnahmen an den angebotenen Seminaren und Führungen.

Datum: 20. Mai 2020

www.topographie.de