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      Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf beherbergt eine der wichtigsten Samm-
      lungen im Rheinland. Auf insgesamt 9.000 qm Ausstellungsfläche wird eine
      breite Palette an Werken vom Mittelalter bis hin zur Neuzeit präsentiert. Man
      kann rund 450 Werke aus verschiedenen Jahrhunderten erleben, sozusagen die
      Geschichte der Sammlung am Ort reflektieren. Die Ausstellungsarchitektur
      verzichtet dabei auf eine spektakuläre Gestaltung, ist eher konservativ und
      chronologisch ausgerichtet. Hier und da findet man auch Kabinette.

      Zu sehen sind von den etwas 100.000 Kunstwerken im Depot gerade mal 450.
      Selbst 5.500 qm plus 2.500 qm für Sonderausstellungen sind noch viel zu klein,
      um alle die Schätze der Sammlung zu zeigen. Generaldirektor Beat Wismer
      brachte bereits zum Ausdruck, dass er sich eine Erweiterung wünscht. Es be-
      ginnt mit Skulpturen und angewandter Kunst aus dem Mittelalter. In der Gemäl-
      degalerie kann man die alten Meister von 15. bis zum Anfang des 20. Jahrhun-
      derts erleben. Ebenso zu sehen sind etwa 100 niederländische und flämische
      Malereien. Die Hofkunst von Jan Wellem darf in Düsseldorf natürlich auch nicht
      fehlen. Ölskizzen des Barock zeigen dagegen nur ganz wenige Museen. Weiter
      geht es über Ölskizzen aus Italien, europäische Malerei des 18. und 19. Jahr-
      hunderts, deutsche Impressionisten, das Informell bis hin zur Gruppe Zero. Die
      grafische Sammlung zeigt vorwiegend Fotografien, u. a. von Bernd und Hilla
      Becher oder Thomas Struth. Sie stehen für die Düsseldorfer Fotografie. Die
      Moderne blickt zurück in die 1960er Jahre. Ob Pop Art von Andy Warhol, ein
      ganzer Raum von Thomas Schütte oder diverse Farbfeldmalereien, der Bestand
      ist so groß, dass jedes Jahr einmal neu umgehängt wird.

      Erleben kann man u. a. Künstler wie Nam June Paik, Heinz Mack, Günther
      Uecker, Frank Stella, Peter Paul Rubens, Carl Spitzweg, Lovis Corinth, Lucas
      Cranach d. Ä., Caspar David Friedrich oder Josef Albers.

      Bereits seit 2006 im schicken Gewand präsentiert sich das Glasmuseum
      Hentrich. Die 12.000 Gläser umfassende Sammlung, vom alten Ägypten bis
      zum heutigen Studioglas, ist ebenfalls immer einen Besuch wert. Äußerst
      kunstvolle Gläser sind in einer sehr schönen Ausstellungsarchitektur zu erleben.

      www.smkp.de