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      Nach zweijährigem Umbau ist die Kunstsammlung NRW - K20 am Grabbeplatz
      in Düsseldorf seit Juli 2010 wieder eröffnet. Das Haus zeigt sich komplett reno-       viert und erweitert. Zusätzliche 2000 qm ergänzen die Gesamtausstellungsfläche
      auf nunmehr 5000 qm. Zudem wurde der Bestandsbau aus dem Jahr 1986 auf-
      wändig renoviert und ausstellungstechnisch auf höchstes Niveau gebracht. Der
      Erweiterungsbau umfasst zwei neue Hallen. Die Klee-Halle im Erdgeschoss mit
      ca. 1100 qm wird mit über 500 Strahlern künstlich beleuchtet. Hier werden
      Wechselausstellungen gezeigt. Die zweite Halle im 2. Obergeschoss (900 qm)
      bietet mit ausgewogener Mischlichttechnik die Möglichkeit, besonders em-
      pfindliche Arbeiten zeigen zu können. Der Erweiterungsbau passt sich dem Alt-
      bau innen wie auch außen, hier mit der charakteristischen, schwarzen Granit-
      fassade nahtlos an. Die Baukosten von 39,7 Mio. Euro hat das Land NRW
      getragen. Die Gesellschaft der Freunde der Kunstsammlung übernahm mit vier
      Mio. Euro davon einen erheblichen Teil.

      Die Erweiterung ermöglicht, die Kunstsammlung vollständig zu zeigen. Jetzt
      können die Meisterwerke auch dann gesehen werden, wenn große Wechselaus-
      stellungen im Haus stattfinden. Ausgehend von 88 Arbeiten Paul Klees im Jahr
      1961 hat sich die Kunstsammlung NRW zu einem der führenden Häuser der
      klassischen Moderne und Kunst des 20. Jhs. entwickelt. Nun wurde eine neue
      Ausstellungsarchitektur für die Sammlungspräsentation entwickelt. Wie in einem
      Parcours werden die Besucher durch die Sammlung mit rund 200 Werken ge-
      führt. Arbeiten von Max Beckmann über Joseph Beuys, Georges Braque, Max
      Ernst, Kandinsky, Kirchner, Magritte, Matisse, Macke, Picasso, Pollock, Andy
      Warhol bis hin zu Gerhard Richter. Neben der neuen Präsentation überraschen
      vier "Funktionsräume". Im Außenbereich hat Sarah Morris eine Wand des Paul-
      Klee-Platzes mit farbigen Kacheln gestaltet. Olafur Eliasson lässt leichten,
      farbigen Nebel in der Eingangspassage aufsteigen. Joep van Lieshout hat mit
      Lokal Lieshout ein ungewöhnliches Café gestaltet und im neu eingerichteten
      Labor entwickeln Künstler neue Präsentationsformen im Wechselspiel mit
      Besuchern.

      Die Kunstsammlung NRW hat drei Standorte. Neben K20 das Ständehaus K21
      und das Schmela Haus, ein paar Schritte entfernt. Zwischen K20 und K21 gibt
      es einen kostenlosen Shuttle.

      Zur Wiedereröffnung bespielen Michael Sailstorfer und Kris Martin die neuen
      Hallen mit raumgreifenden Großinstallationen (bis 08.08.2010) Karin Sander
      fertigt im Labor maßstabsgetreue Gipsabdrücke von Besuchern an
      (bis 23.01.2011). Bis zum 25. Juli 2010 ist der Eintritt im K20 und K21 frei.

      www.kunstsammlung.de