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      Der Tierpark Hagenbeck gehört zu den bekanntesten und schönsten Zoos in
      Deutschland. Das Familienunternehmen zählt zu den wenigen Tierparks, die
      nicht durch die öffentliche Hand subventioniert werden. Dabei darf der Begriff
      „Park“ wörtlich genommen werden. Das Tier als Erlebnis wird in die schöne
      Parkgestaltung eingebettet. Jährlich zählt Hagenbeck zwischen 1,6 und 2
      Millionen Besucher.

      Schon den Haupteingang ziert ein schöner Pagoden-Tempel. Dahinter befindet
      sich direkt das relativ neue Tropen-Aquarium, für das man schon bis zu zwei
      Stunden einplanen kann. Im Tierpark findet man weitere Attraktionen. Auch
      einen genauen Blick auf die nicht selten exotischen Pflanzen ist angeraten.
      Botanisch gibt es viel zu entdecken. Schön zu erwähnen ist, dass man keinem
      vorgeschriebenem Rundweg folgen muss, sondern sich kreuz und quer bewegen
      kann. Einen ganzen Tag sollte man für Hagenbeck schon kalkulieren.

      Mehr als 1.850 Tiere aus 210 Arten sind zu erleben. 2007 wurde der Tierpark mit
      dem sehr schönen Tropen-Aquarium ergänzt. Nicht nur Fische gibt es hier.
      Auch Krokodile, kleinere Echsen, Klippschliefer, Kattas und besondere Vögel
      kann man erleben. Ein Wasserfall rauscht erfrischend und in der Tiefsee
      schwimmen Haie und Rochen hinter einer riesigen Scheibe. Auf der Tribüne
      kann man ganz entspannt den Königen der Meere zuschauen. Dabei sollte man
      die vielen kleineren Gehege nicht übersehen. Oft werden sehr interessante Tiere
      präsentiert. Durchhuschen sollte man nicht, was auch für die liebevoll angeleg-
      ten Aquarien gilt.

      Draußen im Tierpark gibt es die japanische Insel mit ihrer wunderschönen roten
      Brücke, ein Wahrzeichen von Hagenbeck. Ein thailändischer Tempel ist ziert
      einen anderen Teich. Man taucht regelrecht in andere Kulturen ein. Das gilt
      insbesondere für das neue Eismeer, ein Bau der Superlative, auch was ökolo-
      gische Aspekte betrifft. 21,5 Mio. Euro teuer, wurde es 2012 fertiggestellt. Mit
      8.000 qm Fläche, 5,3 Millionen Litern Wasser, mehr als zehn arktischen und
      antarktischen Tierarten und einem ein 750 Meter langen Rundweg, der einem
      viel länger vorkommt, kommt es sehr beeindruckend daher. Überall bleibt man
      stehen und ist fasziniert der Einblicke wegen.Das sehr große Walrossbecken
      ist sieben Meter tief. Die Riesen kann man über und unter Wasser erleben. Sie
      kommen unten wirklich bis an die Scheibe heran. Auch die Eisbären haben
      eine große Anlage. Weiterhin gibt es Pinguine, Seebären oder Kegelrobben.
      Hinter jeder Ecke wartet ein neuer Hingucker. Bei den arktischen Pinguinen wird
      es sogar richtig kalt. Auch die Umweltprobleme der Arktis und Antarktis werden
      nicht außer Acht gelassen. Eine Stunde sollte man für das tolle Eismeer
      mindestens einplanen.

      Der Rest des Tierparks hat ebenso schöne Gehege zu bieten. Ob Bären,
      Elefanten, Löwen, Tiger oder die Orang-Utans, man gibt sich sehr viel Mühe bei
      der Gestaltung. Auf keinen Fall die putzigen Präriehunde verpassen. Die
      Elefanten darf man sogar füttern und ein paar ältere Felsen existieren ebenfalls.
      Der Himalaya-Tahr-Felsen ist sogar begehbar.

      Der Eintritt ist sicher kein Schnäppchen, aber Hagenbeck ist das Geld wert,
      eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Selbst das Parkhaus
      (4,- Euro/Tag) verlangt keine für Hamburg sonst utopischen Parktarife. Man kann
      ganz entspannt einen ganzen Tag hier verbringen.

      Datum: 10. August 2016

      www.hagenbeck.de

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